Mein Hobby ist - vielleicht habt Ihr Euch das schon gedacht - Angeln
 
     
Entstanden ist das Ganze bei einem Urlaub auf Karpathos Griechenland. Dort zeigte mir ein Fischer, wie man angelt. Natürlich wollte ich das auch in Deutschland machen. Also begann ich, zu lernen und machte meinen Angelschein. Kurz darauf hatte ich das Glück, einen erfahrenen Angler zu treffen, der mir auch noch prima Tipps gab. Freundlich wurde ich in einem Angelverein aufgenommen. Hier war ich einige Jahre im Verein. Danach kam ich zum ASV Erkrath. Mit grossem Einsatz werden die Gewässer gepflegt. Die Seen fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Es ist eine Freude hier die Natur zu erleben und zu angeln
 

Angelspaortverein ASV Erkrath e.V.

ASV - Erkrath e.V.

     
Hier möchte ich Euch einige Fische und Vögel vorstellen.

Rotauge

Das Rotauge

Die Laichzeit liegt in den Monaten April und Mai bei einer Wassertemperatur von mindestens 10° C. Hier werden die ca. 1 bis 1,5 mm großen, klebrigen (bis 1 Mio. ) Eier an Pflanzenstängeln abgelegt. Sie werden mit 2 bis 3 Jahren bereits geschlechtsreif.

Das Rotauge wird auch Plötze, Bleier oder Riddau genannt.

Seine rote Iris im Auge gab dem Rotauge seinen Namen. Er hat eine gedrungene Körperform. Sein Maulform ist end- bis leicht unterständig. Seine Zeichnung ist in vom Gewässer beeinflusst, meist jedoch silbergrau. Seine Rücken- und Seitenflossen sind grau, die übrigen Flossen haben eine gelbliche bis rötliche Färbung.
Das Rotauge ist ein Schwarmfisch, den man nahezu in allen Gewässern antrifft. Rotaugen halten sich bevorzugt in flachen und pflanzenreichen Uferbereichen auf.
Die Rotaugen nehmen vorwiegend Kleintiere wie z.B. Würmer Muscheln, Schnecken und Insektenlarven auf. Sie mögen aber auch Wasserpflanzen.
Die Durchschnittsgröße liegt bei ca. 18 cm. Sie werden bis 15 Jahre alt.
     

Die Nase [Chondrostoma nasus]


Die Nase erkennt man an ihrem unterständigen Maul und den verhornten Lippen. Mit diesen schabt sie Steinbewüchse ab und frisst diese zusammen mit Muscheln, Insektenlarven und Schnecken.

Sie liebt schnellfließende Flüsse mit kiesigem Grund,. In der kalten Jahreszeit halten sich Nasen in den tiefen Stellen des Flußbettes auf.

 

Nase

Die Laichzeit der Nase ist Anfang März bis Ende April. Die Nasen schwimmen in großen Schwärmen flussaufwärts, um ihre in der Äschenregion und Barbenregion gelegenen Laichgebiete aufzusuchen. Bis 100.000 Eier werden von den Weibchen an seichten Stellen über kiesigem Grund abgegeben. Der Durchmesser der Eier beträgt ca. 1,5 mm.

     

Barsch

Der Barsch


Seine Laichzeit dauert, je nach Gewässer, von März bis Juni. Die Fische laichen (bis 300.000 Eier) an flachen Uferstellen ab. Hier werden die ca. 1,5 - 2,5 mm großen Eier in langen, netzartigen Gallertschnüren an Wasserpflanzen, Steinen oder Ästen abgelegt.

Der Barsch wird auch Egli oder Flussbarsch genannt.

Barsche haben eine olivgrüne Färbung und mehrere vertikale dunkle Streifen an den Seiten, zwei Rückenflossen, die vordere mit Stachelstrahlen. Er besitzt einen dunkler Fleck am Ende der ersten Rückenflosse, brustständige Bauchflossen, rote Färbung der Flossen, kleiner Dorn am Ende der Kiemendeckel.
Er ist ein anpassungsfähiger Standfisch von stehenden und langsam fließenden Gewässern mit hartem Grund. (Schwarmfisch)

Junge Barsche leben meist in Ufernähe und ernähren sich von kleinen Würmern und Insekten. Größere Barsche trifft man in der Freiwasserzone an. Sie fressen vorwiegend Fische und machen auch vor dem eigenen Nachwuchs nicht halt.
Die Durchschnittsgröße liegt bei 15 cm bis 30 cm. Der Barsch kann ca. 12 Jahre alt werden.

     

Der Karpfen, auch Flusskarpfen, Wildkarpfen, Spiegelkarpfen

Der Karpfen besitzt einen hochrückigen und gedrungenen Körper. Nach dem Kopf beginnt der Buckel. Hier schließt sich eine lange Rückenflosse an. Der Karpfen besitzt ein endständiges, unbezahntes und vorstülpbares Maul. Er hat vier Barteln, zwei auf der Oberlippe und je eins in den Maulwinkeln.

Den Karpfen trifft man in fast allen Gewässern an. Als unempfindlicher Fisch mag er Teiche und Fließgewässer mit Pflanzenwuchs und weichem Bodengrund. Hier nimmt er Würmer Insektenlarven und Muscheln als Nahrung auf.
Seine Größe liegt im Mittel bei ca. 35 bis 50 cm bei einem Gewicht von 2 bis 3 kg. Er kann über 110 cm groß werden. Hierbei ist ein Gewicht von über 25 kg erreichbar. Seine Lebenserwartung beträgt bis 50 Jahre.

Karpfen

 

Der Karpfen laicht von Mai - Juli. Es werden die ca. 1 bis 1,5 mm großen Eier, bis 250000 Stck, in flachen Uferbereichen an Wasserpflanzen angeklebt.

     

Güster

Der Güster

Zur Laichzeit (Mai - Juni) zieht der Güster in großen Schwärmen an flache, krautreiche Uferbereiche. Hier legt er nachts seine ca. 2 mm großen, klebrigen bis 100.000 Eier an Pflanzenstängeln ab.

Der Güster wird auch Blicke, Halbbrachsen, Pliete oder Rotplieten genannt.

Sein Aussehen ist ähnlich ähnlich der Brasse, Brust- und Bauchflosse sind rötlich bis rot gefärbt. Er hat größere Augen und eine rauhe und harte Oberfläche. Seine Schuppen sind fest.

Der Güster lebt als geselliger Schwarmfischer bevorzugt in Ufernähe zwischen Wasserpflanzen. Er lebt sowohl in stehenden wie auch in langsam fließenden Gewässern.

Als Nahrung nimmt er kleine, bodenbewohnende Muscheln, Schnecken und Würmern auf, teilweise auch Wasserpflanzen.

Seine Größe liegt im Mittel bei ca. 20 cm

     

Die Regenbogenforelle, auch Forelle oder Stahlkopf

Die Regenbogenforelle hat ein torpedoförmiges Aussehen, seitlich etwas abgeflachter Körper. Kopf stumpfschnauzig und etwas runder als bei der Bachforelle. Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Schuppen sehr klein. Regenbogenartig schillernde Seitenstreifen, viele schwarze Punkte auf dem Körper und den Flossen.

Sie mag kaltes, sauerstoffreiches, fließendes und stehendes Wasser. Die Regenbogenforelle ernährt sich von Insekten und Kleintieren aller Art bis hin zu kleinen Beutefischchen.. Ihre Größe beträgt 25 cm bis 50 cm. Sie kann 10 Jahre alt werden.

Regenbogenforelle

Die Regenbogenforelle


Laichzeit Dezember bis Mai (Früh- und Spätlaicher). Eizahl 1600 - 2000 Eier pro kg Körpergewicht der Weibchen.

     

Zander

Der Zander


Die Laichzeit ist von April - Juni. In 0,5 - 3 m Wassertiefe mit hartem Untergrund und Wurzelwerk wird eine Art "Nest" angelegt. Hier werden die ca. 1,5 mm großen, klebrigen Eier (150.000 - 200.000/kg Körpergewicht) abgelegt. Das Gelege wird bis zum Schlupf der Jungen vom Männchen bewacht.

Der Zander
hat zwei Rückenflossen, die vordere mit Stachelstrahlen, spitze Schnauze mit endständigem Maul, viele kleine Zähnen und zwei Paar größere, so genannte Hundszähne

Der Zander lebt in großen Flüssen und Seen mit hartem, sandigen Grund und planktontrübem Wasser. Der Zander ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber in größeren Wassertiefen versteckt. Er ist ein ausgesprochener Raubfisch, der sich vorwiegend von Ukelei, kleinen Rotaugen und Barschen ernährt, der aber auch Angehörige der eigenen Art nicht verschmäht.

Seine Durchschnittsgröße liegt bei 40 bis 70 cm, unter idealen Lebensbedingungen kann er bis 120 cm lang und über 15 kg schwer werden.Er wird ca. 15 Jahre alt.

     

Hecht

Der Hecht


Im Februar bis April werden in geringer Tiefe die an Wasserpflanzen heftenden Eier (2,5-3 mm Durchmesser) abgelegt (bis 20.000 pro kg Körpergewicht). Die nach 10 - 15 Tagen schlüpfenden Larven bleiben die ersten Tage an Pflanzenstängeln haften.

Der Hecht
hat einen lang gestreckten, stromlinienförmigen Körper. Er hat einen relativ langer Kopf, entenschnabelförmige Schnauze mit sehr weiter Mundspalte. Die Rückenflosse ist weit nach hinten verlagert.
Der Hecht besitzt 110-130 kleine Schuppen entlang der mehrfach unterbrochenen Seitenlinie. Die Färbung kann je nach Wohngewässer sehr stark variieren. Der Rücken ist bräun- oder grünlich. Die Flanken sind heller und tragen dunkle Querbinden. Der Bauch ist weiß bis gelblich gefärbt. Rücken-, Schwanz- und Afterflosse zeigen unregelmäßige, dunkle Flecken. Einjährige Fische, die an pflanzenreichen Uferstellen leben, sind meist hellgrün (Grashechte). Der Standfisch, hält sich gerne in Ufernähe der Fließgewässer, Seen und größerer Teiche auf. Seine Nahrung besteht aus Fischen aller Art, Frösche, Vögeln und sogar kleinen Säugetieren.

Seine Durchschnittsgröße liegt bei 50 cm bis 100 cm, Längen bis 150 cm (Weibchen) und 100 cm (Männchen) oder Gewichte von über 25 kg sind möglich. Der Hecht kann bis zu 30 Jahre alt werden.

     

Der Brassen wird auch Brasse, Blei, Brachse oder Bressen genannt.
Der Brassen besitzt einen sehr hochrückigen und schmalen Körper, und einen kleiner Kopf. Sein Maul ist unterständig und vorstülpbar. Die Brustflossen reichen bis zum Ansatz der Bauchflossen. Die kleineren Exemplare haben eine eher silberne Färbung. Größere Brassen haben einen bronzenen Farbton und schwarze Flossen.

Der Brassen ist ein Standfisch von großen, stehenden und langsam fließenden Gewässern mit schlammigem Untergrund. Jungfische suchen vorwiegend in Ufernähe zwischen Wasserpflanzen Nahrung. Erwachsenen Tiere halten sich tagsüber schwarmweise in größeren Tiefen auf und kommen erst nachts in flache Wasserbereiche.

Dort nehmen sie als Nahrung Zuckmücken, Schnecken, pflanzliche Stoffe und Muscheln auf.

Die Durchschnittsgröße liegt bei 30 cm. Sie können bis 25 Jahre alt werden.Die Vermehrung des Brassen erfolgt im Mai - Juli, sobald die Wassertemperatur ca. 15° erreicht hat. Der Brassen wird mit 7 bis 10 Jahren geschlechtsreif. Die Fische ziehen in Schwärmen zu flachen, pflanzenreichen Uferstellen. Unter heftigen Paarungsspielen werden 200.000 - 300.000 klebrige Eier (30.000 bis 40.000 Eier je kg Gewicht) von 1,6 - 2 mm Durchmesser an Pflanzenstängeln im seichtem Gewässer abgelegt.

     

Der Seesaibling
Die Brust-, Bauch- und Afterflosse des Seesaiblings haben einen weißen Streifen. Er besitzt eine Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse.

Der Seesaibling in Europa kommt in kalten, tiefen, nährstoffreichen Seen in den Alpenländern vor. Er frisst kleine Fische und Kleintiere aller Art. Seine Größe ist durchschnittlich 25 bis 40 cm. Er kann 80 cm erreichen. Sein Gewicht liegt zwischen 2 bis 3 kg.

Von den stationären Tieren werden folgende Formen unterschieden:

Der Normalsaibling: Er ernährt sich überwiegend von Planktonkrebsen und Bodentieren.
Der Wildfangsaibling: Er lebt räuberisch von anderen Fischen.
Der Schwarzreiter(-reuter): Dies ist eine Zwergform, die kaum 25 cm lang wird und unter 100 g wiegt.
Der Tiefseesaibling: Dies ist eine Kümmerform der Tiefsee und lebt in 30-100 m Tiefe. Oft wird er nur bis 20 cm lang. Die Wanderformen des Seesaibling ziehen im Herbst die Flüsse hinauf, wo das Ablaichen entweder noch im Herbst oder auch im Winter erfolgen kann. Manchmal überwintern die geschlechtsreifen Tiere auch und laichen erst im darauf folgenden Jahr. Die Weibchen legen ca. 3.000-4.000 Eier pro kg Körpergewicht und wandern nach der Eiablage wieder zurück in die Küstengewässer.

     

Der Aal auch Flussaal, Gelbaal, Silberaal, Blankaal, Steigaal, Glasaal
Der Aal hat einen schlangenförmlichen, lang gestreckten und kräftiger muskulöser Körper. Die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen langen, einheitlichen Flossensaum. Er hat zwei kleine Brustflossen. Seine Haut ist dick und schleimig in der die winzigen, länglich ovalen, nicht zusammenhängenden Schuppen verborgen sind. Der Aal hat kleine Augen. Er lebt in Flüssen, Bächen und Seen mit weichem oder schlammigem Grund, in dem er sich gerne eingräbt.

Als Nahrung dienen ihm größere und kleinere Wassertiere, Fische und Fischlaich. Männliche Aale werden bis 50 cm lang und ca. 0,2 kg schwer, Weibchen dagegen bis 1,50 m lang und bis zu 6 kg schwer. Er kann bis 50 Jahre alt werden. Man unterscheidet aufgrund der Kopfform zwischen Breitkopfaal und der Schmalkopfaal. Der Aal verbringt den größten Teil seiner Jugendzeit im Süßwasser und wandert zur Fortpflanzung zur Saragossasee. Die Jungaale erreichen nach einer ein- bis dreijährigen Reise über den Atlantik als so genannte Glasaale die europäischen Küsten. Beim folgenden Aufstieg in die Binnengewässer können die 60 - 90 mm langen Jungaale auch größere Hindernisse überwinden. Sie bleiben bis zum Erwachsenstadium in den Flüssen, um dann wieder abzuwandern.

     
Unsere Vogelwelt

 

 

Ente

Die Ente

  Unsere Enten
Die häufigste heimische Schwimmente ist die Stockente, sie ist auch die größte und wiegt ca. 1kg. An unserem See gut vertreten rudert sie mit ihrem breiten Schnabel und den Ruderfüßen. Interessant zu beobachten ist ihr wasserabweisendes Gefieder, das mit einem fettartigen Sekret aus der Bürzeldrüse versorgt wird. Auf dem Bild seht ihr einen Erpel (männliche Ente) farbig und gut herausgeputzt. Die Ente (weiblich) ist eher braun und unauffällig.
Die Enten suchen sich Ihre geschützten Plätze an unseren Ufern zum Nisten. Lautstark sind Sie auf dem See vertreten. Sie ernähren sich von Würmern, Schnecken, Muscheln, Insekten, Wasserpflanzen, Früchten und Beeren. Gerne schleichen Sie sich bei uns Anglern an und erkunden, ob es vielleicht etwas abzustauben gibt. Im Frühjahr sind die Entenfamilien mit Ihren Küken und deren ersten Schwimmausflügen ausgezeichnet zu beobachten.

Der Schwan
Auch von den Schwänen haben sich zwei auf unserem See niedergelassen. Sie bevorzugen ja von breiten Röhrichtbeständen umgebene Seen und Fischteiche unterschiedlicher Größe, Altwässer und Flussarme. Im Winter verlassen Sie den See und kommen im Frühjahr wieder. Die Schwäne ernähren sich von Grünteilen, Samen und Rhizome vieler Wasserpflanzen, die durch Eintauchen des Oberkörpers unter Wasser abgerissen werden sowie von Sumpfpflanzen und Gräsern. Doch auch sie kommen manchmal mit Drohgebärden auf uns Angler zu, dass man meint, sie wollten – ähnlich wie die Enten – suchen, ob es noch etwas Zusätzliches gibt.

Schwan mit Nachwuchs

Der Schwan mit Nachwuchs

     

Löffler

Der Löffler

Der Löffler [Platalea leucorodia]

Der Löffler gehört als Stelzvogel der Ibisvögel. Meist nisten Löffler in Kolonien verschiedener Größen. Der Nestbau erfolgt auf niederen Weiden oder Erlennahe des Bodens oder über dem Wasser. Manche Nester findet man auch auf Sumpfpflanzen oder umgebrochenem Schilf. Die Löffler schmücken sich während der Brutzeit mit einer buschigen Kopfhaube. Ihr Gelege hat bis zu 4 Eier. Die Brutzeit beträgt 28 Tage. Sie ernähren sich von Weich- und Wassertieren, Larven und Krebsen. In Europa gehören sie zu den stark bedrohten Vögeln.

     

Der Mäusebussard [Buteo buteo]


Der Mäusebussard ist ein Greifvogel und ist in Mitteleuropa mit Abstand der häufigste Greifvogel, dies sowohl im Sommer als auch im Winter, da er im Lebensraum und Nahrungsangebot sehr anpassungsfähig ist. Die Bestände des Mäusebussards sind trotzdem sehr unterschiedlich, dies ist jedoch abhängig vom Vorkommnis seines Hauptbeutetiers - der Feldmaus. Sowohl im Gebirge als auch im Flachland ist der Mäusebussard zu finden. Überwiegend horstet er in Wäldern und jagt seine Beute auf den angrenzenden Feldern und Wiesen. Ein Schauspiel im Frühjahr sind die Balzflüge der Bussardpaare. Kreisend steigen die Vögel über ihrem Horstrevier auf wobei sie häufig rufen. Dieses Luftspiel ist ein sehenswertes Erlebnis. Im Alter von 2 - 3 Jahren ist der Mäusebussard geschlechtsreif. Ein Gelege hat 2 - 4 Eier, die etwa 5 Wochen ausgebrütet werden. Er hat eine Länge von 51 cm - 56 cm, seine Spannweite beträgt 121 cm - 136 cm. Der männliche Vogel hat ein Gewicht von 600 gr - 900 gr.; der weibliche Vogel von 800 gr. - 1.200 gr.

Mäusebussard

Der Mäusebussard

     

Storch

Der Weißstorch

Der Weißstorch [Ciconia ciconia]


Der Weißstorch ist ca. 80 cm groß und hat wie der Name schon sagt ein weisses Gefieder, die Schwungfedern sind schwarz. Sein Schnabel und die stelzenartigen Beine sind rötlich. Seine Flügelspannweite beträgt bis ca. 2,20 m. Das Weißstorchmännchen baut mit seinem Weibchen das Nest auf hohen Türmen oder Gebäuden gemeinsam. Der Legebeginn der 3- 5 Eier beginnt im März und die Brutzeit dauert ca. 33 Tage. Die Eier werden von beiden Vögeln bebrütet. Die Jungvögel bleiben ca. 2 Monate im Nest. Der Weißstorch ernährt sich von Fröschen, Insekten, Mäusen, Regenwürmern und Fischen - manchmal auch von Aas.

     

Der Waldkauz [Strix aluco]


Der Waldkauz gehört zur Art der Eulen und ist hierbei die häufigste Art. Er lebt in Wäldern aller Art, bevorzugt auch Parks und Gärten. Zum Ausspähen nach Beute sucht er sich jeweils erhöhte Plätze. Als nachtaktiver Vogel jagt er im Dunkeln nach kleinen Nagetieren. Zu seiner Nahrung gehören auch Frösche, Fische, Insekten, Weichtiere und Vögel bis zur Taubengröße. Seine Brutstätten findet man in Felsspalten, Erdlöchern und Baumhöhlen. Gerne nistet er auch in Mauernischen und auf Dachböden. Er ist etwa 400 Gramm bis 600 Gramm schwer und etwa 38 cm lang. An seinem runden Kopf fallen die dunklen Augen auf, mit denen er eine Drehung bis 270 Grad vollziehen kann. Waldkäuze leben in monogamen Gemeinschaften - das bedeutet, wenn sich ein Paar gefunden hat, bleibt es lebenslang zusammen. Zwischen März und April legt der Waldkauz 3 - 5 Eier und bebrütet sie etwa einen Monat. Die Jungen bleiben anschließend einen weitern Monat im Nest.

Waldkauz

Der Waldkauz

     

Der Buntspecht [Vogel des Jahres 1997]
Der Buntspecht ist in Deutschland die häufigste Spechtart. Daher kann er wohl auch an unseren See nicht fehlen und macht sich lautstark bemerkbar, obwohl er nur etwa 23 Zentimeter groß ist. Manchmal hüpft er über den Boden, doch meist ist er auf dem Wege aufwärts in den Bäumen hüpfend zwischen starken Ästen zu sehen und durch seine Geräuschkulisse, die bis zum Trommelwirbel reicht, bei weite nicht zu überhören.
Beim Höhlenbau bevorzugt der Specht morsche oder tote Bäume. Die Höhle liegt in starken Ästen oder Baumstämmen, meist zwischen 3 und 8 Meter hoch. Sie ist etwa 8 bis 15 cm breit und 20 bis 50 cm tief. Das Einschlupfloch hat einen Durchmesser von 50 mm. Buntspechte zimmern jedes Jahr eine neue Höhle.
Der Buntspechtes ernährt sich sehr vielseitig, vor allem von Forstschädlingen, wie im Holz lebende Käferlarven oder unter Rinden sitzenden Insekten. Kann er eine im Bohrgang steckende Larve nicht erreichen, so erweitert er den Gang mit ein paar kräftigen Schnabelhieben, bis er sie mit seiner langen Zunge. welche mit Widerhaken besetzt ist, herausziehen kann. Vor allem im Winter nimmt er auch Nüsse und Koniferensamen auf.

     

Der Haubentaucher [Vogel des Jahres 2001]
Der etwa entengroße Haubentaucher ist einer der markantesten heimischen Wasservögel. Mit seinem prächtigen Federkleid und der charakteristischen Haube aus rotbraunen und schwarzen Federn, seinem auffälligen Balzritual und seinem unverwechselbaren Ruf prägt er im Frühjahr die Stimmung am See. Er nimmt den See für sich ein und scheint sich diebisch zu freuen, wenn wir Angler mal kein Anglerglück haben und er nach seiner Tauchfahrt aus der Tiefe aufsteigt und immer einen – meist aber kleinen - Fisch im Schnabel hat. Als Unterwasserjäger erbeutet der Haubentaucher vor allem kleine Fische, aber auch Wasserinsekten und kleine Krebse.

     

Das Blässhuhn
Seinen Namen hat das Blässhuhn von der so genannten "Blesse" - das ist der weiße Fleck, der sich auf seiner Stirn befindet. Er macht das Blässhuhn unverwechselbar. Ein Blässhuhn ist etwa so groß wie ein Haushuhn. Es wird 38 Zentimeter lang. Die Weibchen wiegen bis zu 800 Gramm, die Männchen bringen maximal 600 Gramm auf die Waage. Blässhühner können gut schwimmen, haben kräftige, grün gefärbte Beine und breite, eingekerbte Schwimmlappen an den Zehen. Ein Abdruck der Füße mit diesen Schwimmlappen ist unverwechselbar: Die Zehen mit dem sie umgebenden lappenähnlichen Saum zeichnen sich deutlich im weichen Boden ab. Durch diese Schwimmlappen können die Blässhühner besser schwimmen, weil sie sie als Paddel benutzen. Die Füße sind außerdem auffallend groß: So wird das Gewicht verteilt und sie können gut über die Blätter von Wasserpflanzen laufen.

     

 

 

 

Gelege Blässhuhn

4 Eier hat das Blässhuhn im April gelegt

Der Kormoran
Kormorane sind etwa so groß wie eine Gans: Sie messen von der Schnabelspitze bis zum Schwanz etwa 90 Zentimeter und von einer Flügelspitze zur anderen 140 Zentimeter. Ihr Federkleid ist fast schwarz. Im Sonnenlicht können die Federn aber metallisch bläulich schimmern. Am Schnabel-Ansatz und an der Bauchseite über den Füßen befindet sich zur Paarungs- und Brutzeit jeweils ein großer, heller Fleck. Ihre Füße haben Schwimmhäute. Am besten lassen sich Kormorane an ihrer typischen Haltung erkennen. Beim Schwimmen liegt ihr Körper tief im Wasser; gleichzeitig halten sie den Schnabel schräg nach oben. Beim Fliegen sehen sie ziemlich unbeholfen aus: Mit lang vorgestrecktem Hals und raschen Flügelschlägen fliegen sie meist dicht über der Wasseroberfläche. Unverkennbar sind sie jedoch, wenn sie oft stundenlang mit weit ausgestreckten Flügeln auf Pfosten oder Felsen am Ufer sitzen, um ihr Gefieder zu trocknen. Anders als bei fast allen anderen Wasservögeln sind die Federn der Kormorane nämlich nicht wasserabweisend.

     
   
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